Hamburger Schachklub von 1830 e.V.

Königlich in Fantasie und Logik

Offener Spielbetrieb, auch für Gäste zum Reinschnuppern in den Klub: Jeweils Dienstag & Freitag von 19:00 – 22:00 Uhr bieten wir einen offenen Spielabend an! Wir freuen uns über alle Interessierten, die uns kennenlernen möchten. Wir bitten um Anmeldung über schachklub@hsk1830.de.

HMM 2026, Stadtliga A, 8. Runde: SKJE vs. HSK 8 Zu Gast beim SKJE – eine zu schwere Aufgabe für uns

Wir wussten, hier beim SKJE würden die Trauben hoch hängen. Unser Captain hatte gute Ersatzspieler für uns gefunden, dennoch die Aufgabe blieb schwer. Marius rief an, er würde verspätet kommen. Sein Gegner bot sehr fair an, seine Uhr erst zehn Minuten später zu starten. Das erste Brett bei SKJE war schwer gehbehindert, so dass diese Partie im Erdgeschoss stattfand, alle anderen im ersten Stock im Wilhelmgymnasium.

Schon um 22 Uhr lagen wir mit 0:3 zurück. Frank Neldner, Philipp Cramer und Marius Müller mussten die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen. Eigentlich war jetzt schon alles entschieden, aber wir kämpften weiter.

Für unser erstes Glanzstück sorgte dann Ivan Ahryzkov am dritten Brett gegen Elias Miller. Ivan hatte so viel Initiative, mehr geht eigentlich nicht. Die schwarzen Figuren standen sämtlich auf der Grundreihe. Ivan griff mit allen Figuren an. Das war sehr sehenswert. Wieder einmal ein wunderschöner Punkt von Ivan.

Ivans Gegner hat soeben 16. ..Tad8 gezogen.
Wie kann Ivan diese Ungenauigkeit ausnutzen?

Auch Davyd Derhay hatte eine annehmliche Stellung gegen Mihail Stefanita erreicht. Im reinen Bauernendspiel hatte Davyd dann besser gerechnet als sein Gegner. Das war unser zweiter voller Punkt.

Nach einem intensiven Schlagabtausch im Mittelspiel erreichen
Davyd und sein Gegner diese Endspielstellung. Wie kann Davyd
(mit Schwarz am Zug) den Fehler seines Gegners ausnutzen?

Während sich Samuel Wiethüchter noch in ein Remis retten konnte, verlor Markus Weise leider.

Ein packendes Finale am 2. Brett: Samuel (mit Schwarz) hat gerade
einen Springer gegeben, um den weißen König zu entblößen.
In dieser Stellung (nach 43. …Dxf3) entscheidet sich sein Gegner zu:
44. Td8+, um nach 44. …Kh7 mit 45. Dc2+ im darauffolgenden Zug
den schwarzen Turm einzusammeln. Danach kommt Samuel allerdings
zu einem Dauerschach. Wie hätte sein Gegner den Vorteil
im 44. Zug verwerten können?

 

Jetzt spielte nur noch Florian Kugler am ersten Brett gegen Andrej Zobel. Die Partie war äußerst spannend. Zwischendurch hatte es die Uhr nicht mehr mitgemacht und eine neue musste her. Aber das alles war längst vergessen, wir waren jetzt kurz vor der Zeitkontrolle und irgendwie dachte Florian darüber nach, wie er wohl doch noch entscheidenden Vorteil erlangen könnte. Ob es darauf eine Antwort gibt oder nicht, werden wir nicht mehr erfahren, denn die Klappe fiel, der Punkt war futsch.

Insgesamt haben wir also mit 2,5:5,5 Punkten verloren und müssen weiter um den Klassenerhalt bangen. Nächsten Freitag kommt es dann zum Finale Im HSK gegen Union Eimsbüttel.

Link zur Tabelle beim Hamburger Schachverband

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