Siegerehrung
3. Klaus-Junge-Open
GM Namig Gouliev, Sieger des 3. Klaus-Junge-Opens
Mit den letzten Sekunden auf der Uhr endete beim Hamburger Schachfestival die letzte Partie der neunten Runde zwischen Jan Wendt und IM Thies Heinemann - Thies gewann die Zeitnotschlacht und wurde damit bester Hamburger. Die Turnierleitung zog sich sofort zur Vorbereitung der Siegerehrung zurück und während im Büro fleißig gerechnet und Umschläge gefüllt wurden, bestritten der Vorsitzende des Hamburger Schachklubs von 1830, Christian Zickelbein, und André van de Velde, Vorsitzender des Hamburger Schachverbandes, schon den allgemeinen Teil der Siegerehrung:
Christian Zickelbein, erster Versuch mit Mikrophon ...
Christian Zickelbein ließ das Hamburger Schachfestival Revue passieren und ehrte, wie es als ehemaliger Lehrer so seine Art ist, zuerst einmal die Kids aus den verschiedenen Vereinen, die am 2. Walter-Robinow-Turnier teilgenommen haben:
Nachwuchs aus dem Gymnasium Bornbrook: Walter König, Timo
Daedrich, Christoph
Heinecke und Hendrik Meyer (v. l.) haben ihr erstes Open hinter sich!
Steffen Kampfhenkel (l.) und Amandeep Singh aus der
Schule Oppelner Straße.
Jascha Kolster vom Volksdorfer SK - um sein schnelles Rad beneidete ihn in der Halle so mancher Schiedsrichter ...
André van de Velde (l.)
überreichte Hugo Schulz die Urkunde zum Titel ISR,
Internationaler Schiedsrichter.
Geburtstagsglückwünsche für Jürgen Kohlstädt (zweiter v. r.)
Dann konnte es aber losgehen mit der Ehrung der erfolgreichen Teilnehmer des Hamburger Schachfestivals:
Brausenden Applaus gab es natürlich für den Sieger, GM Namig Gouliev aus Azerbaidschan, der in Paris wohnt.
Sieger GM Namig Gouliev (l.) aus Azerbaidschan
Namig hat es in Hamburg wieder sehr gefallen - er fühlte sich bestens an seinen ersten Aufenthalt in Hamburg bei einem Jugendmannschaftsturnier im Jahre 1990 erinnert!
Mit einem halben Buchholzpunkt Rückstand folgte auf dem zweiten Platz der seit vielen Jahren für den HSK in der Bundesliga spielende GM Robert Kempinski und wieder ein halbem Buchholzpunkt Abstand landete GM Vereslav Eingorn auf dritten Platz.
Die Großmeister Namig Gouliev, Robert Kepminski und
Vereslav Eingorn (v. l.)
Der niederländische GM Friso Nijboer schlug in der letzten Partie GM Vladimir Baklan und schob sich auf den vierten Platz, dicht gefolgt vom IM Yuri Solodovnichenko, der beim Hamburger Schachfestival seine dritte GM-Norm erfüllte und demnächst den Titel verliehen bekommt - herzlichen Glückwunsch!
Das Siegerquintett des Hamburger Schachfestivals 2005:
Fünf Spieler mit 7,5 aus 9.
IM Yuri Solodovnichenko, GM Robert Kepminski, GM Namig Gouliev, GM Vereslav
Eingorn und GM Friso Nijboer (v. l.)
Großartig das Ergebnis der Spieler auf dem 6. und 7. Platz des Gesamtklassements.
IM Michael Kopylov und IM Yelena Dembo erfüllten ihre
erste GM-Norm!
Der 2. und 3. Jugendpreis ging an GM Alexander Riazantsev, der damit sicherlich nicht so ganz zufrieden gewesen sein mag, und Ilja Zaragatski, der nur knapp eine IM-Norm verpasste.
GM Alexander Riazantsev (l.) und Ilja Zaragatski
Bester Senior wurde IM Anatoli Donchenko.
IM Anatoli Donchenko
Zweiter Senior wurde die HSK Legende IM Dr. Helmut Reefschläger,
der leider schon abgereist war.
Gleiches gilt für IM Sergei Salov, der in dieser Kategorie Dritter wurde.
Den Damenpreis gewann IM Viktorija Cmilyte.
Auf dem zweiten Platz folgt WGM Marta Zielinska, über deren IM-Norm wir uns natürlich
besonders freuten!
Auf dem dritten Platz landete WIM Anna Sharevich, die Miss Europameister 2004.
IM Viktorija Cmilyte, WGM Marta Zielinska und WIM Anna Sharevich (v. l.)
Das Hamburger Schachfestival wurde in diesem Jahr für die Hamburger Spieler als Qualifikationsturnier zur Deutschen Meisterschaft ausgetragen. In dieser Kategorie gewann IM Thies Heinemann vor seinem Mannschaftskollegen Dirk Sebastian und dem Zweitligaspieler Jürgen Stanke, der seine erste IM-Norm erfüllte. Auch Evgueni Chevelevitch war ähnlich erfolgreich wie seine HSK Kollegen und auch er hat aller Wahrscheinlichkeit nach eine IM-Norm erspielt! Für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zählt jedoch neben der Spielberechtigung für einen Hamburger Verein auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Wir hoffen natürlich nun, dass Evguenis IM-Norm wasserfest ist, das wäre Entschädigung genug!
IM Thies Heinemann, Dirk Sebastian und Jürgen Stanke (v. l.)
Es folgten die Rating Preise für "unter 2200" und "unter 2000":
Roman Krulich aus München, der mit 6 aus 9 den ersten Platz in der Kategorie unter 2200 Rating erreichte, saß während der Siegerehrung schon im Flieger. WIM Anne Czäczine landete auf dem zweiten Platz und André Wurzel wurde Dritter.
WIM Anne Czäczine und André Wurzel
In der Kategorie "unter 2000" waren folgende Spieler erfolgreich:
Michael Bahlmann, Malte Colpe, Michael Knaak und Jan-Henrik Müller.
Michael Bahlmann, Malte Colpe, Michael Knaak und Jan-Henrik Müller (v. l.)
Bevor die Sieger des 2. Walter-Robinow-Turniers gekürt wurden, gab es auch für die Organisatoren des Hamburger Schachfestivals noch einen großen Auftritt:
Wir danken allen Teilnehmern, den Schiedsrichtern, der Sportstadt Hamburg, der Signal Iduna und allen Helfern aus dem Hamburger Schachklub und weiteren Freunden!
Andreas Albers, Reinhard Ahrens, Eva Maria Zickelbein und Andreas Schild (v. l.)
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Hans Christian Stejskal beobachtet das Treiben von oben.
Manfred Stejskal und seine Frau Sylvia
2. Walter-Robinow-Turnier
Über dem 2. Walter-Robinow-Turnier leuchtete die Morgenstern.
Petra Morgenstern gewann mit sensationellen 8 aus 9 die zweite Auflage dieses Turniers!
Siegerin Petra Morgenstern vom SC 1911 Großröhrsdorf
Das Siegerquartett:
Simon Henke (2. Pl.), Petra Morgenstern, Lennart Colpe (3.), Matthias
Lohrie (4.) (v. l.)
Katja Stellwagen spielte ein super Turnier und wurde Fünfte!
Katja Stellwagen
Knut Schümann (6.Platz) brachte seinen Sohn mit - wann wird er die ersten Klötzchen schieben?
Knut Schümann und Sohn
Hauke Knop vom SKJE landete mit 6,5 aus 9 auf dem siebten Platz.
Hauke Knop
Den Seniorenpreis sicherte sich Fritz Möller vor Werner Voss.
Fritz Möller (l.) und Werner Voss
Die Jugend U20-Kategorie gewann Sebastian Springer vor Kelly Liau und Tilmann Stellfeld.
Sebastian Springer vor Kelly Liau und Tilmann Stellfeld (v. l.)
Jugend U14: Jan Ludwig, Julian Schwarzat und Daniel Pfeiffer.
Jan Ludwig, Julian Schwarzat und Daniel Pfeiffer (v. l.)
Kids U12: Jakob Goepfert, Philipp Schaeffer und Annica Garny.
Jakob Goepfert, Philipp Schaeffer und Annica Garny (v. l.)
Eva Maria Zickelbein
Fotos: Michael Voss und Sabrina Wagner